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In der Zeit vom 16.02.2020 bis 22.02.2020 befand sich unsere Leiterin des Referates 2 – Gefahrenabwehr (Frau Sabine Voss) im Auftrag des International Fire and Rescue Confederation i.Gr. auf einer Geschäftsanbahnungsreise im Bereich Zivile Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Uganda (Kampala) und Ruanda (Kigali).

Die Reise begann in Frankfurt am Main mit einem Flug via Addis Abeba nach Uganda. Nach der Ankunft am 16.02.2020 gegen Mittag gab es noch vor Ankunft im Tagungshotel die Möglichkeit, in einem kurzen Abstecher den beeindruckenden Victoriasee zu besuchen.

Am Abend traf die Delegation beim Begrüßungsmeeting erstmals im Hotel zusammen und wurde von dem Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie der Vertreterin des AHK Services Eastern Africa Ltd. (AHK) empfangen.

Bei einem gemütlichen Ausklang über den Dächern Kampalas stand schließlich das Kennenlernen der Organisatoren der Geschäftsanbahnungsreise und der Delegationsteilnehmer auf der Tagesordnung.

Am nächsten Morgen (Montag, den 17.02.2020) wurde durch den Botschafter Dr. Albrecht Conze das Landesbriefing durchgeführt. Zusätzlich gab es für die Delegationsteilnehmer noch interessante, ergänzende Kurzvorträge vom BMWi, der Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ), dem Kompetenzzentrum für deutsche Exportfinanzierung, der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) und der Delegierten der Deutschen Wirtschaft für Ostafrika (AHK), sodass alle Teilnehmer bestens vorbereitet und gebrieft in die Präsentationsveranstaltung am nächsten Tag einsteigen konnten. Zum Ausklang des Tages stand noch ein Gruppentermin im Verteidigungsministerium an, bei denen die Delegationsteilnehmer gegenüber den Vertretern des Verteidigungsministeriums bereits in Kurzvorträgen ihr Anliegen und das Ziel ihrer Reise darstellen konnten.

Der nächste Tag (Dienstag, den 18.02.2020) begann mit der Präsentationsveranstaltung „Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen im Bereich der zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Uganda“ mit Institutionen und Firmenvertretern aus Uganda. Dabei hatte jeder Delegationsteilnehmer die Möglichkeit, sein Anliegen, sein Leistungsspektrum und seine Ziele in einem 20-minütigen Vortrag mit anschließender Diskussion vorzustellen. Bereits während der Vorträge und in den Pausen konnten sehr wertvolle und interessante Gespräche zu einer möglichen Geschäftsanbahnung geführt werden. Aus diesen Diskussionen und Gesprächen konnten für den Folgetag noch interessante, individuelle B2B-Gesprächstermine vereinbart werden. Der Ausklang des Tages erfolgte im Garten des Botschafters Dr. Albrecht Conze mit allen Delegationsteilnehmern und Gästen aus Politik und ortsansässigen Unternehmern.

Am Mittwoch, dem 19.02.2020 standen den ganzen Tag individuelle B2B-Gespräch auf der Tagesordnung. Mit einem Taxi und einer Begleitperson der AHK ging es zunächst zur Uganda Police Fire Brigade. Nach der Begrüßung durch den Inspector General of Police wurde im Kreis der Führungskräfte der Hintergrund der Reise und das Ziel vorgestellt. Im anschließenden persönlichen Gespräch mit dem Director of Fire Prevention and Rescue Services konnten wertvolle Erkenntnisse und Strategien für eine Zusammenarbeit besprochen werden. Auch das weitere B2B-Gespräch mit einem privaten Sicherheitsunternehmen brachte weitere Erkenntnisse für eine künftige Zusammenarbeit. Den Abschluss des Tages bildete das Gespräch mit den Führungskräften des Flughafens Entebbe International Airport.

Nachdem sich alle Delegationsmitglieder in einem Restaurant wieder getroffen hatten, flogen im Anschluss daran alle gemeinsam nach Ruanda.

Am Donnerstag, den 20.02.2020 fand bereits am frühen Morgen das Landesbriefing für Ruanda mit Botschafter Dr. Thomas Kurz, der GIZ und der KfW statt, da sich direkt daran die Präsentationsveranstaltung „Geschäftsmöglichkeiten für deutsche Unternehmen im Bereich der zivilen Sicherheitstechnologien und -dienstleistungen in Ruanda“ mit Institutionen und Firmenvertretern aus Ruanda anschloss. Auch hier konnten, wie in Uganda, wertvolle Geschäftskontakte geknüpft und weitere Termin für die am nächsten Tag folgenden B2B-Gespräche vereinbart werden. Der Ausklang des Tages erfolgte in der Residenz des Botschafters Dr. Thomas Kurz, bei dem ebenfalls alle Delegationsteilnehmer und Gäste aus Politik und ortsansässigen Unternehmern eingeladen wurden.

Am Freitag, den 21.02.2020 fanden die B2B-Gespräche in Ruanda statt. Wieder ausgestattet mit einer Begleitperson der AHK und Taxi ging es zunächst zur Feuerwehr in Kigali. Der Leiter der Feuerwehr gab einen sehr interessanten Einblick in die Struktur, die Bedarfe und den Ausbildungsstand der Feuerwehr. Der anschließende Termin mit einem Privatunternehmen rundete die Informationen über das Gesamtbild der Gefahrenabwehr- und Sicherheitsstrukturen in Ruanda ab. Das Gespräch gestaltete sich als besonders interessant, sodass es am Abend im Hotel unter Einbeziehung mehrerer Führungskräfte des Unternehmens fortgesetzt wurde. Dabei wurde schon vor Ort ein Projektplan besprochen, den es nun gilt, mit Leben zu füllen.

Am nächsten Tag, Samstag, den 22.02.2020 begann am Mittag schon die Rückreise nach Frankfurt via Burundi und Addis Abeba, die am Sonntag endete. Es blieb leider viel zu wenig Zeit Ruanda zu erkunden, das sich als sehr interessantes, schönes und gastfreundliches Land erweist.

Strand am Victoriasee
Victoriasee
Skyline von Kampala
 Kampala

 

 

 

 

 

Besuch des Verteidigungsministeriums

Besuch des Verteidigungsministeriums

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Botschafter Dr. Albrecht Conze
Botschafter Dr. Albrecht Conze

 

 

Besuch der Führungskräfte des Flughafens Entebbe
Besuch der Führungskräfte des Flughafens Entebbe

 

 

Guides der AHK
Guides der AHK

 

Konferenz in Kigali

Konferenz in Kigali
 Konferenz in Kigali

 

 

Botschaft in Ruanda
Botschaft in Ruanda

 

Botschafter Dr. Thomas Kurz
Botschafter Dr. Thomas Kurz